Nicoleta Ion, Klavierkonzert

Veranstaltungstermin
Datum: 23.04.2017
Zeit: 17:00 - 19:00

Veranstaltungsort
Gemeindesaal St. Gertruden


Klavierwerke am historischen Hammerflügel
träumerisch, schelmisch, virtuos


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in F-Dur, KV 280

1.Allegro assai
2.Adagio
3.Presto

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sieben Bagatellen, Op. 33

1.Andante grazioso, quasi allegretto
2.Scherzo. Allegro
3.Allegretto
4.Andante
5.Allegro, ma non troppo
6.Allegretto quasi Andante. Con una certa espressione parlante
7.Presto

Pause

Joseph Haydn (1732-1809)
Sonate in h-Moll, Hob. XVI: 32

1.Allegro moderato
2.Menuet
3.Finale. Presto

Wolfgang Amadeus Mozart
1.Satz, Allegro aus dem „Adelaide“-Violinkonzert, D-Dur, KV Anh. C 14.05.

George Frederick Pinto (1785-1806)
Sonate in es-Moll
1.Allegro moderato con espressione
2.Adagio con giusto
3.Allegro con brio

Leandra Constantinescu – Violine

Ein Hammerflügel von Anonymus (Hannover), ca. 1990 und Gijs Wilderom (Amsterdam), 2003 und 2014/2015, nach Johann Andreas Stein (Augsburg), ca. 1780

Die Zeit in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war für Komponisten und Klavierbauer von beeindruckendem Einfallsreichtum und großartigen Neuerungen geprägt. Es wurden laufend neue Tasteninstrumente mit komplett anderem Klangcharakter gebaut; Musiker und Instrumentenbauer haben sich gegenseitig inspiriert und herausgefordert.
Durch ihre leichte Bauweise und den mit Leder bezogenen Hammerkopf   –  statt mit Filz, wie bei modernen Flügeln  –  bieten Hammerflügel eine besondere Klangcharakteristik. Sie klingen perkussiv; der Anschlag ist erst spitz und kräftig und nimmt dann rapide ab. Die einzelnen Töne sind sonderlich klar, das Spiel bekommt dadurch eine feinere Dynamik. Dazu kommt ein reiches Obertonspektrum und damit eine große Helligkeit im Klang. Spielt man auf einem Hammerflügel aus dieser Zeit, ist man näher an den Komponisten dran. Man kann sich besser vergegenwärtigen, wie sich die Stücke damals angehört haben mögen, von welchem Klang die Komponisten ausgegangen sind und welche „Grenzen“ sie sprengen wollten.

Dieses Programm möchte nicht nur die historische Klangfarbe und Aufführungspraxis wieder lebendig machen, sondern auch eine musikalische Reise durch eine äußerst bewegte, vielfältige und spannende Zeit bieten.

[…] ein fantastischer Klangrausch, gezaubert auf den Tasten des historischen Flügels […]  Sanft und einfühlsam erfreute die Solistin die andächtig lauschenden Zuhörer mit perfektem Spiel.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung